Forschungscampus
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Industrieunternehmen und Forschungsinstitute ziehen an einem Strang zur Erreichung wettbewerbsfähiger Produktionsmodelle für den Leichtbau

Industrieunternehmen und Forschungsinstitute ziehen an einem Strang zur Erreichung wettbewerbsfähiger Produktionsmodelle für den Leichtbau

Unternehmen, KMU's und Forschungseinrichtungen gehen den nächsten gemeinsamen Schritt "for the next Generation of Automobiles"

Die Förderinitiative „Forschungscampus: öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ (FC) ist eine zentrale Querschnittsmaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Hightech-Strategie.
Der Wettbewerb wurde Ende 2011 eröffnet und 10 Gewinner am 25. September 2012 verkündet. Die ausgewählten Forschungscampi zeichnen sich durch drei Merkmale aus: Proximität – die Bündelung von Aktivitäten und Kompetenzen der Forschung an einem Ort; die mittel- bis langfristige Bearbeitung eines neuen Themas im gemeinsamen Interesse von Wissenschaft und Wirtschaft in zukunftsweisenden Forschungs- und Technologiefeldern sowie eine verbindliche öffentlich-private Partnerschaft auf Augenhöhe. Darüber hinaus werden komplementäre Ziele, zum Beispiel im Bereich der Aus- und Weiterbildung sowie der Internationalisierung, verfolgt.

Ziel des Forschungscampus "ARENA2036 – Active Research Environment for the next Generation of Automobiles“ ist die Zusammenführung von Unternehmen und Institutionen zum Thema wandlungsfähige Produktion und Leichtbau. Dabei geht es um die ganzheitliche, interdisziplinäre Entwicklung flexibler Produktionstechniken für funktionsintegrierte Bauteile aus Faserverbundkunststoffen. Die Besonderheit ist, dass dabei alle Disziplinen - von der Materialentwicklung über die Simulationstechnik bis zur Prozess- und Produktionstechnik, sowie Arbeits- und Fabrikplanung – einbezogen sind. Begleitend werden Konzepte für die zukünftige Qualifikation der Mitarbeiter entwickelt. Für die Umsetzung der Ziele wird eine Forschungs- und Lernfabrik auf dem Gelände der Universität Stuttgart errichtet.

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Vision der Forschungsfabrik der ARENA2036 - Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft unter einem Dach
Quelle: Werner Sobek, Stuttgart


Zu dem Forschungscampus gehören 5 Unternehmen, davon sind 2 kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie 4 Forschungseinrichtungen mit insgesamt 12 Instituten. Über eine Laufzeit von 5 Jahren werden 18 Projekte in 4 Verbünden mit einer kumulierten Fördersumme von maximal 10 Mio. Euro unterstützt. Die beteiligten Partner stammen aus dem Maschinen- und Automobilbau, deren Zulieferern sowie dem informations-und kommunikationstechnischen Bereich und der Kunststoffindustrie.
In den 4 Verbünden arbeiten die Partner themenspezifisch zusammen. Dabei greifen die Themen der Verbünde z. T. ineinander bzw. bauen (in ihren Ergebnissen) aufeinander auf, so dass auch eine verbundübergreifende Zusammenarbeit der Partner innerhalb des Forschungscampus gelebt wird.

Die vier ausgewählten Projekte DigitPro, Forschfab, Khoch3 und LeiFu sind am 01. Juli 2013 gestartet.

 

Bekanntmachungen

  • Aktuelle Pressemeldung:15.04.2017

    KMU-innovativ: 
    Produktionsforschung

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    Produktionsforschung)

  • Aktuelle Pressemeldung:01.06.2017

    Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen

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  • Aktuelle Pressemeldung:01.09.2017

    Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial

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  • Aktuelle Pressemeldung:Ergebnisse und Archiv

    Informationen zu Bekanntmachungen

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Informationsbrief

  • Ausgabe 01/ 2017

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Publikationen

  • MiMiK 4.0 - Der Mensch im Mittelpunkt des KMU-Netzwerks im Kontext der Industrie 4.0 - Abschlussbericht; Cudaj, J., et al.

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  • ReffiZ - Realisierung effizienter Zerspanprozesse - Abschlussbericht; Brecher, C. (Hrsg.)

    mehr (URL: ReffiZ - Realisierung effizienter Zerspanprozesse - Abschlussbericht; Brecher, C. (Hrsg.))

  • IN2 - Innovationen systematisch entwickeln durch Methoden- und Wissensmanagement - Abschlussbericht; Albers, A.; Seiter, M. (Hrsg)

    mehr (URL: IN2 - Innovationen systematisch entwickeln durch Methoden- und Wissensmanagement - Abschlussbericht; Albers, A.; Seiter, M. (Hrsg))

  • syncTech - Synchronisierte Technologieadaption als Treiber der strategischen Produktinnovation - Abschlussbericht; Warschat, J.; Schimpf, S.; Korell, M. (Hrsg.)

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  • COMMANDD - Rechnerunterstützte Entwicklung und Fertigung von Dentalprodukten; Abele, E.; Anderl R.; Weiß P. (Hrsg.)

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Ansprechpartner

  • Projektträger Karlsruhe
    Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT)
    Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 


    Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
    76344 Eggenstein-Leopoldshafen


    Dipl.-BW Anja Berbig
    M.A. Eva Laraia


    Telefonnummer: +49 (0) 721 608 - 25276
    +49 (0) 721 608 - 25291

    Faxnummer: +49 (0) 721 608 - 25456


    E-Mail-Adresse: anja.berbig@kit.edu
    eva.laraia@kit.edu


     


    Weitere Ansprechpartner


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    PTKA-PFT