Karosserie Leichtbau

FOREL

Zentrale Aufgaben des Forschungs- und Technologiezentrums für ressourceneffiziente Leichtbaustrukturen der Elektromobilität (FOREL) werden weiterhin mit Förderung unterstützt.

Das Verbundprojekt FOREL2 führt die zentralen Forschungs-, Integrations- und Koordinationsaktivitäten für das Forschungs- und Technologiezentrum in bewährter Weise, aber mit neuen und erweiterten Aufgabenstellungen, weiter.

Beste Voraussetzungen für eine kontinuierliche Forschung und die Organisation des Technologietransfers im FOREL

In Dresden arbeitet seit Juli 2013 das Forschungs- und Technologiezentrum für ressourceneffiziente Leichtbaustrukturen der Elektromobilität - kurz FOREL. Zielstellung ist der Aufbau eines fertigungsprozessorientierten Netzwerks für die Herstellung hybrider Leichtbaustrukturen im Multimaterial-Design für den Fahrzeugbau mit spezifischer Orientierung auf die Erfordernisse der Elektromobilität.
Das von der nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) initiierte Leuchtturmprojekt wird bislang ausschließlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit Mitteln aus dem Energie- und Klimafonds gefördert. Mit dem Vorhaben sollen Erfordernisse und Erkenntnisse des Fahrzeugleichtbaus für die Elektromobilität gebündelt und ein national übergreifendes Netzwerk für systemische Forschungsaufgaben auf diesem Gebiet geschaffen werden. Elektromobilgerechte Leichtbausystemlösungen sollen so potenziellen Anwendern künftig zielgerichtet und umfassend verfügbar gemacht werden.

Von Beginn an zentrale Institution  war das erste FOREL-Koordinationsprojekt, das gemeinschaftlich vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK – Prof. Gude) der Technischen Universität Dresden, dem  Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb – Prof. Zäh) der Technischen Universität München, dem Laboratorium für Werkstoff und Fügetechnik (LWF – Prof. Meschut) der Universität Paderborn und dem Institut für Aufbereitungsmaschinen (IAM – Prof. Lieberwirth) der Technischen Universität Bergakademie Freiberg getragen wurde und das zum 31.12.2016 erfolgreich endete.

Seit dem 01.12.2016 können zentrale Forschungs- und Koordinationsaktivitäten im Rahmen des geförderten Verbundprojekts FOREL2 fortgesetzt werden. Dazu gehören:

  • das kontinuierliche Technologie- und Entwicklungsscreening auf dem Gebiet des Systemleichtbaus in der Elektromobilität,
  • die zielgerichtete Projektinitiierung mit Partnern aus Industrie und Forschung,
  • die Entwicklung eines Prozesskettenmodellierungstools zur Unterstützung der einzelnen FOREL-Technologieprojekte,
  • der Auf- und Ausbau eines Kommunikationsnetzwerkes aller beteiligten Partner,
  • die Gestaltung des öffentlichen Auftritts von FOREL2 einschließlich aller Technologieprojekte sowie in zunehmendem Maße auch den Technologietransfer.   

Die technologischen Aufgabenstellungen wurden entsprechend den aktuellen Bedarfen um umformtechnische Aspekte des Multimaterial-Systemleichtbaus ergänzt, wozu in FOREL2 das Institut für Umformtechnik und Leichtbau (IUL – Prof. Tekkaya) als weiterer Forschungspartner aufgenommen wurde.

Die Gesamtkoordination des FOREL2 obliegt nach wie vor dem ILK der TU Dresden.

Derzeit sind unter FOREL2 von acht BMBF-geförderten Technologieprojekten noch sieben aktiv, um industriell anwendbare Lösungen für die Produktion und das Produktlebenszyklusmanagement von Multimaterial-Leichtbaukomponenten zu entwickeln. Alle prozess- und anlagentechnischen Forschungs- und Entwicklungsergebnisse werden in das Technologie-Netzwerk der Plattform FOREL überführt.

Zur Sicherstellung der Ausrichtung künftiger Forschungs- und Entwicklungsinhalte an den Bedarfen der Industrieanwender wird auch das FOREL2-Koordinationsprojekt von dem etablierten Industrie-Beirat  – mit personeller Verbindung zur NPE und ergänzt um ein Mitglied mit umformtechnischer Kompetenz – begleitet.


Weitere Informationen zu FOREL und den zugeordneten Technologieprojekten erhalten Sie auf www.plattform-forel.de

Stand: 1.Dezember 2016

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Sekretariat Außenstelle Dresden