Frau Tankt Elektroauto

Mobilität

Die größte technologische Herausforderung der Automobilindustrie weltweit ist die langfristige Sicherung einer umweltverträglichen individuellen Mobilität. Elektrofahrzeuge sind hier eine Option, da sie das gesamte Spektrum erneuerbarer Energien nutzen und die lokalen Schadstoff- und Lärmemissionen senken.

Ein großes Ziel im Förderbereich Mobilität ist es, Unternehmen zu unterstützen energieeffiziente, ressourcenschonende, leistungsfähige und vor allem wirtschaftliche Technologien zur Herstellung von Komponenten für Elektrofahrzeuge zu entwickeln. Die Komponentenherstellung muss danach so vorbereitet werden, dass eine Einführung in signifikanten Stückzahlen in den Markt möglich ist.

Batterien sind die teuersten Einzelkomponenten künftiger batteriegetriebener Fahrzeuge. Die Produktion der Zellen und Batterien für automobile Anwendungen erfordert anspruchsvolle, innovative Lösungen. Die stabile, sichere und reproduzierbare Beherrschung der Fertigungsprozesse, beispielsweise von Lithium-Ionen-Batteriesystemen, aber auch zukünftiger Batteriemodelle, ist eine grundlegende Voraussetzung auf dem Weg zur Elektrifizierung des Autos! Sie ist entscheidend für eine wirtschaftliche Produktion in großen Stückzahlen am Standort Deutschland.

Elektrische Antriebe im automobilen Einsatz unterliegen umfassenden Anforderungen hinsichtlich der Qualität, Leistungsdichte und Funktionssicherheit. Der Bedarf an Lösungen für die Elektromobilität steigt und damit ebenfalls die einhergehenden Herausforderungen hinsichtlich der Reduzierung von Produktions- und Herstellkosten. Die Funktion elektrischer Antriebe und ihrer Produktionsprozesse müssen dahingehend weiterentwickelt und optimiert werden.

Leichtbau gewinnt in der Automobilindustrie ebenfalls immer mehr an Bedeutung. Weniger Gewicht bedeutet weniger bewegte Masse und somit weniger Kraftstoffbedarf. Dies reduziert den CO2 Ausstoß. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist die Reduzierung des Fahrzeuggewichts durch funktionsintegrativen Leichtbau, beispielsweise im Multi-Material-Design.
Neben der weiteren Optimierung von bereits etablierten Werkstoffe und Bauweisen sowie der Entwicklung völlig neuartiger Werkstoffkombinationen, sind innovative Fertigungstechnologien zur Be- und Verarbeitung dringend erforderlich.

Wesentliche Aspekte dieses Themas wurden in folgenden Bekanntmachungen aufgegriffen:

Bekanntmachung

vom

Serienflexible Technologien für elektrische Antriebe von Fahrzeugen 24.03.2011

 

 

 

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Sekretariat Außenstelle Dresden