PPP-Initiativen

Als Reaktion auf die wirtschaftliche Krise hatte die Europäische Kommission Ende 2008 ein europäisches Konjunkturprogramm beschlossen. Dieses Konjunkturprogramm (European Economic Recovery Plan, EERP) enthielt unter dem Titel "Intelligente Investitionen" konkrete Vorschläge für Partnerschaften zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor - (unter Verwendung von Finanzmitteln der Gemeinschaft, der Europäischen Investitionsbank (EIB) und Mitteln aus den Staatshaushalten).

Hierzu gehörten auch spezifische Forschungsfördermaßnahmen, so genannte "Public-Private-Partnership" (PPP) Initiativen.

Zunächst entstanden drei solcher Partnerschaften:

  • Factories of the Future (FoF): eine Initiative zu "Fabriken der Zukunft",
  • Energy-efficient Buildings (EeB): eine Initiative für energieeffiziente Gebäude,
  • Green Cars (GC): eine Initiative für umweltgerechte Kraftfahrzeuge.

Ziel der Maßnahmen ist die Stärkung umweltfreundlicher Technologien durch Innovationsförderung.

Mittlerweile gibt es acht PPPs, von denen sich in Horizont 2020 drei im Bereich „Fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung“ befinden und diese Aktivität maßgeblich prägen. Diese sind

Informationen der EU-Kommission zu den PPP

Die Forschungsschwerpunkte werden im Rahmen der PPPs maßgeblich von industriegeführten Interessensverbänden, sogenannten „European Technology Platforms“ (ETP) gesetzt. Die Finanzierung dieser Forschungsinitiativen erfolgt weitgehend aus dem Haushalt von Horizont 2020.

Die Themen zu den Public-Private-Partnership-Initiativen werden im Rahmen des Arbeitsprogramms „Nanotechnologies, Advanced Materials, Advanced Manufacturing and Processing, Biotechnology" (NMPB) aufgerufen.

Zur Unterstützung von Interessenten an PPP-Förderaktivitäten gibt es in Deutschland ein auf das RP7 spezialisiertes Netzwerk von Nationalen Kontaktstellen der Bundesregierung (NKS). Jede dieser Kontaktstellen betreut einen Teilbereich des RP7. Die Beratungsstellen agieren in enger Abstimmung mit den zuständigen Ressorts der Bundesregierung, werden auch von diesen finanziert und bieten eine koordinierte Beratung für deutsche Forschungsinteressenten.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Sekretariat Außenstelle Dresden