Internationale Forschungsförderung
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Bilaterale Kooperationen

Bilaterale Kooperationen

Wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit (WTZ) mit Drittländern (außerhalb der EU)

Im Rahmen der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit Deutschlands mit Drittstaaten werden seit 1980 auch fertigungs- und produktionstechnische Projekte gefördert.
Neben intensiven Begegnungen der Fachleute bei Informationsbesuchen und gemeinsamen Fachveranstaltungen in Deutschland und in den Partnerstaaten haben Verbundprojekte nach dem 2+2-Modus die Zusammenarbeit geprägt. 2+2-Projekte sind FuE-Projekte, an denen sich mindestens ein Forschungsinstitut aus Deutschland und aus dem jeweiligen Partnerland sowie mindestens ein Unternehmen aus jedem dieser beiden Länder beteiligen.
Bei diesen Projekten wird in der Regel von den Forschungsministerien der beiden Länder jeweils der inländische Wissenschaftspartner gefördert. Die geforderte Unternehmensbeteiligung soll den Anwendungsbezug der FuE-Projekte sicherstellen, die Förderung der Forschung zu Themen von rein akademischem Interesse soll vermieden werden.

Im Rahmen der Kooperation mit China wurden seit 1980 insgesamt 25 Kooperationsprojekte gefördert. Die Projekte ProNet, CoService und OptiCut veranstalteten im Rahmen des deutsch-chinesischen Jahrs der Bildung und Wissenschaft 2009/2010 am 15.09.2009 gemeinsam ein Symposium in Shenyang. Hier präsentierten deutsche und chinesische Wissenschafts- und Industriepartner vor etwa 200 Teilnehmern die in drei Jahren kooperativer Forschungsarbeit erzielten Ergebnisse.

Nach einer Untersuchung zu Potentialen deutsch-indischer Forschungskooperationen wurde Ende 2007 das 2+2-Projekt LeanDI als Flaggschiffprojekt für die Zusammenarbeit mit Indien auf dem Gebiet der Produktionstechnologie gestartet. Der Kooperationsvertrag zwischen der TU Darmstadt und dem IIT Delhi wurde im Beisein der Forschungsminister beider Staaten am 30.10.2007 in New Delhi unterzeichnet. Bilaterale Bekanntmachungen von Förderrichtlinien erfolgen auch durch das Indisch-Deutsche Wissenschafts- und Technologiezentrum / Indo-German Science and Technology Centre (IGSTC).

Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Form von Forschungskooperationen mit weiteren Ländern, wie z.B. Russland, Brasilien, USA, Kanada, Australien Japan werden derzeit untersucht.

 

Aufrufe

  • Aktuelle Pressemeldung: Juni 2014

     Der M-ERA.NET Aufruf 2014 ist seit 6. Juni 2014 geöffnet.
    Themenschwerpunkt ist "Graphen und graphenähnliche Materialien".

    mehr (URL:  Der M-ERA.NET Aufruf 2014 ist seit 6. Juni 2014 geöffnet.
    Themenschwerpunkt ist "Graphen und graphenähnliche Materialien".)

  • Aktuelle Pressemeldung:April 2014

    Horizont 2020:  NMPB-Arbeitsprogramm 2014-2015 wurde überarbeitet 

    mehr (URL: Horizont 2020:  NMPB-Arbeitsprogramm 2014-2015 wurde überarbeitet )

Veranstaltungen

  • Aktuelle Pressemeldung:Mai 2014

    Europäische Produktionsveranstaltungen.

    mehr (URL: Europäische Produktionsveranstaltungen.)

 

Ansprechpartner


  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
    Projektträger Karlsruhe
    Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT)


    Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
    76344 Eggenstein-Leopoldshafen


    Dr. Paul Armbruster


    Telefonnummer: +49 (0) 721 608-26209

    Faxnummer: +49 (0) 721 608-25456


    E-Mail-Adresse: paul.armbruster@kit.edu


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    Anreise


    PTKA-PFT