Nationale Forschungsförderung
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Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen für „Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial“

Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen für „Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial“

Am 13. Oktober 2016 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 13.10.2016 B4) die Bekanntmachung vom 22. September 2016 über die Förderung von Projekten zum Thema „Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial“ im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ als Teil des Dachprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“. veröffentlicht.

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das technische und soziale Innovationspotenzial mittelständischer Unternehmen zu stärken, um neue Konzepte und Werkzeuge der Arbeitsgestaltung umzusetzen.

Die Förderrichtlinien sind eingebettet in das BMBF-Programm „Zukunft der Arbeit“ (im Internet unter: https://www.bmbf.de/pub/Zukunft_der_Arbeit.pdf). Das Programm hat das übergeordnete Ziel, gleichermaßen technologische und soziale Innovationen voranzubringen. Es fördert Innovationen in Betrieben, um technischen Fortschritt auch für soziale Innovationen zu nutzen und durch neue Arbeitsprozesse und ein Miteinander der Sozialpartner voranzubringen. Die direkte Verwertbarkeit in Unternehmen und Organisationen und damit die Entfaltung einer gesellschaftlich relevanten Wirkung ist ein wesentliches Ziel.
Gefördert werden risikoreiche, unternehmensgetriebene und anwendungsorientierte Verbundprojekte, die ein arbeitsteiliges und interdisziplinäres Zusammenwirken von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen erfordern. Die FuE-Themen müssen in einer vorwettbewerblichen Zusammenarbeit aufgegriffen werden, die auch entsprechende mittelständische Unternehmen einschließen soll. Zur Verwirklichung einer zukunftsweisenden, innovativen und sozialen Arbeitswelt sollen in diesem Rahmen insbesondere die folgenden Inhalte entlang der neun Handlungsfelder des Programms „Zukunft der Arbeit“ gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen bearbeitet werden:
1. soziale Innovationen durch neue Arbeitsprozesse ermöglichen,
2. neue Arbeitsformen im Kontext von Globalisierung und Regionalisierung erforschen,
3. Arbeiten im Datennetz – digitale Arbeitswelt gestalten,
4. Kompetenzen im Arbeitsprozess entwickeln,
5. neue Werte zwischen Produktion und Dienstleistung kreieren,
6. Mensch-Maschine-Interaktion für das neue digitale Miteinander,
7. Potenziale der Flexibilisierung für Beschäftigte und Unternehmen erschließen,
8. Gesundheit durch Prävention fördern,
9. Zukunft der Arbeit durch Nachhaltigkeit sichern – ökonomisch, ökologisch, sozial.

Diese Handlungsfelder sind im BMBF-Programm „Zukunft der Arbeit“ inhaltlich beschrieben (S. 19 bis 43). Sie enthalten zudem konkrete Erläuterungen zu den jeweiligen Zielen der Förderung und den zu adressierenden Themen.

Folgende zwei Forschungs- und Entwicklungsbereiche sind vorgesehen:
- Verbundprojekte
- Wissenschaftliches Projekt

In den anwendungsnahen, unternehmensgetriebenen Verbundprojekten sollen mehrere unabhängige Partner zur Lösung von gemeinsamen Forschungsaufgaben zusammenwirken, die den Stand der Technik deutlich übertreffen. Durch die Beteiligungen von mittelständischen Unternehmen, die eine wesentliche Grundlage für die Erfüllung der Zuwendungsvoraussetzungen darstellen, soll die Anwendungsnähe der erarbeiteten Lösungen in der Breite gesichert werden. Eine modellhafte Realisierung der Lösungsansätze in den beteiligten Unternehmen in der Projektlaufzeit und nach Projektende sowie deren schnelle Anwendbarkeit, Übertragbarkeit und Verwertung sind erforderlich. Eine signifikante Breitenwirkung wird insbesondere im Hinblick auf mittelständische Unternehmen erwartet.
Um das gesamte Feld der geförderten Vorhaben wissenschaftlich zu unterstützen und seine Anschlussfähigkeit zu ermöglichen, soll daneben ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt gefördert werden. Dessen Aufgaben bestehen darin, die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen zu stellen. Es soll in enger Zusammenarbeit mit den vorhergehend genannten Projekten wissenschaftliche Fragestellungen des Bekanntmachungsgegenstands übergreifend bearbeiten und mit bestehenden wissenschaftlichen Konzepten der Arbeitsforschung und Arbeitsgestaltung verbinden.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Die Förderrichtlinien sehen in einer ersten Verfahrensstufe zunächst zwei Einreichungsstichtage für Skizzen vor. Dies sind (jeweils Datum des Eingangs beim Projektträger) der

1. Februar 2017

und der

1. September 2017

Zum jeweiligen Stichtag sind dem Projektträger Karlsruhe (PTKA) vollständige Skizzenunterlagen auf dem Postweg vorzulegen. Diese bestehen aus:
• einem Anschreiben mit dem Stichwort „Zukunft der Arbeit - Mittelstand“,
• einem Original der Projektskizze und des Skizzendeckblatts (hier Zustimmung zur Speicherung der Daten beachten) mit Unterschrift,
• sowie fünf gelochten, lose geklammerten und nicht gehefteten Kopien der Skizze.

Zum genannten Termin ist zusätzlich das Deckblatt und die Skizze in elektronischer Form über das Internetportal easy-online unter https://foerderportal.bund.de/easyonline/ einzureichen (Ministerium: BMBF bzw. Bundesministerium für Bildung und Forschung (gegebenenfalls Nutzungsbedingungen akzeptieren) – Fördermaßnahme: Zukunft der Arbeit - Mittelstand). Dort laden Sie bitte das Deckblatt als ausgefülltes pdf-Formular (nicht als Scan-Datei!) sowie die Projektskizze als MS-Word- oder pdf-Datei hoch.
In der zweiten Verfahrensstufe werden die Skizzeneinreicher der am positivsten bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.
Einzelheiten zu Thema und Verfahren können der Bekanntmachung entnommen werden.

Adresse
Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Ansprechpartner
Peter Schneider

Tel.: +49 (0)721 608-29070
E-Mail: peter.schneider@kit.edu

Bekanntmachungstext und Vorlagen
„Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial“ [pdf, 590KB, nicht barrierefrei] 

Vorlage Skizzendeckblatt [pdf-Formular, 1MB]
Vorlage Projektskizze [dot-Vorlage, 35KB]

 

Bekanntmachungen

  • Aktuelle Pressemeldung:15.04.2017

    KMU-innovativ: 
    Produktionsforschung

    mehr (URL: KMU-innovativ: 
    Produktionsforschung)

  • Aktuelle Pressemeldung:01.06.2017

    Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen

    mehr (URL: Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen)

  • Aktuelle Pressemeldung:01.09.2017

    Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial

    mehr (URL: Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial)

  • Aktuelle Pressemeldung:Ergebnisse und Archiv

    Informationen zu Bekanntmachungen

    mehr (URL: Informationen zu Bekanntmachungen)

Informationsbrief

  • Ausgabe 01/ 2017

    mehr (URL: Ausgabe 01/ 2017)

Publikationen

  • MiMiK 4.0 - Der Mensch im Mittelpunkt des KMU-Netzwerks im Kontext der Industrie 4.0 - Abschlussbericht; Cudaj, J., et al.

    mehr (URL: MiMiK 4.0 - Der Mensch im Mittelpunkt des KMU-Netzwerks im Kontext der Industrie 4.0 - Abschlussbericht; Cudaj, J., et al.)

  • ReffiZ - Realisierung effizienter Zerspanprozesse - Abschlussbericht; Brecher, C. (Hrsg.)

    mehr (URL: ReffiZ - Realisierung effizienter Zerspanprozesse - Abschlussbericht; Brecher, C. (Hrsg.))

  • IN2 - Innovationen systematisch entwickeln durch Methoden- und Wissensmanagement - Abschlussbericht; Albers, A.; Seiter, M. (Hrsg)

    mehr (URL: IN2 - Innovationen systematisch entwickeln durch Methoden- und Wissensmanagement - Abschlussbericht; Albers, A.; Seiter, M. (Hrsg))

  • syncTech - Synchronisierte Technologieadaption als Treiber der strategischen Produktinnovation - Abschlussbericht; Warschat, J.; Schimpf, S.; Korell, M. (Hrsg.)

    mehr (URL: syncTech - Synchronisierte Technologieadaption als Treiber der strategischen Produktinnovation - Abschlussbericht; Warschat, J.; Schimpf, S.; Korell, M. (Hrsg.))

  • COMMANDD - Rechnerunterstützte Entwicklung und Fertigung von Dentalprodukten; Abele, E.; Anderl R.; Weiß P. (Hrsg.)

    mehr (URL: COMMANDD - Rechnerunterstützte Entwicklung und Fertigung von Dentalprodukten; Abele, E.; Anderl R.; Weiß P. (Hrsg.))

 

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