Nationale Forschungsförderung
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Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen für ,,Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen"

Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen für ,,Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen"

Am 2. November 2016 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 02.11.2016 B1) die Bekanntmachung vom  13. Oktober 2016  über die Förderung von Projekten zum Thema „Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen“ im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ als Teil des Dachprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ veröffentlicht.

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, übertragbare Werkzeuge und Modelle für eine humane Gestaltung und Organisation der Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen in und mit den Unternehmen zu entwickeln.
Die Förderrichtlinien sind eingebettet in das BMBF-Programm „Zukunft der Arbeit“ (im Internet unter: https://www.bmbf.de/pub/Zukunft_der_Arbeit.pdf). Das Programm hat das übergeordnete Ziel, gleichermaßen technologische und soziale Innovationen voranzubringen. Es fördert Innovationen in Betrieben, um technischen Fortschritt auch für soziale Innovationen zu nutzen und durch neue Arbeitsprozesse und ein Miteinander der Sozialpartner voranzubringen. Die direkte Verwertbarkeit in Unternehmen und Organisationen und damit die Entfaltung einer gesellschaftlich relevanten Wirkung ist ein wesentliches Ziel.

Gefördert werden FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmensgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema „Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen“. In den Verbundprojekten sind mindestens die folgenden Inhalte systematisch und in ihrer Gesamtheit gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen zu bearbeiten. Die hierfür grundlegenden Erfolgsfaktoren sind im Programm „Zukunft der Arbeit“ beschrieben (siehe S. 14 bis 18).
Die Vorhaben sollen konkrete, innovative Gestaltungsmöglichkeiten exemplarisch darstellen, die für die Arbeitswelt von morgen zum Standard werden können und sich dabei an den folgenden, inhaltlich in sich zusammenhängenden, Punkten orientieren. Der Handlungsbedarf zielt vor allem auf folgende, ineinandergreifende Bereiche:
- Muster von Geschäftsmodellen hybrider Wertschöpfung sollen entwickelt bzw. prototypisch umgesetzt und optimiert werden. Es ist darzulegen, welche Veränderungen und Anforderungen durch hybride Wertschöpfung dabei zu erwarten sind.
- Ausgehend von den Geschäftsmodellen soll deren Wirkung auf zentrale Fragen der Arbeit, so z. B. der Arbeitsorganisation und der Arbeitsabläufe, dargestellt werden. Hierfür sind integrative Modelle zur Neugestaltung von Organisation und Prozessen zu entwickeln, die hybride Wertschöpfung und gleichzeitig eine innovative Gestaltung humaner Arbeitsbedingungen ermöglichen.
- Neue Formen der Zusammenarbeit in Teams, neue Führungsmodelle und neue betriebliche Kooperations- und Beteiligungsformen in neuen Netzwerken von Unternehmen und mit dem Kunden sollen entwickelt werden. Es ist zu zeigen, wie hybride Wertschöpfung sozialverträglich organisiert und wie die Veränderungsprozesse in Unternehmen im sozialpartnerschaftlichen Zusammenwirken erfolgreich gestaltet werden können.
- Neue Ansätze der betrieblichen Kompetenzentwicklung sollen abgeleitet und ausgearbeitet werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der neuen Qualität der funktions- und organisationsübergreifenden sowie kundenbezogenen Arbeit bei hybrider Wertschöpfung.

Neben Verbundprojekten, welche die genannten Themen adressieren, soll ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt gefördert werden, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es soll das gesamte Feld der Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen wissenschaftlich umfassen. Es dient dazu, Anschlussfähigkeit im wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Kontexten des Themas „Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen“ zu ermöglichen – entsprechend müssen seine Ergebnisse in diesen Systemen genutzt werden können.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger Karlsruhe (PTKA)

bis spätestens 01. Juni 2017 (Eingang beim PTKA)

vollständige Skizzenunterlagen auf dem Postweg vorzulegen. Diese bestehen aus
• einem Anschreiben mit dem Stichwort  „Hybride Wertschöpfungssysteme“,
• einem Original der Projektskizze und des Skizzendeckblatts (hier Zustimmung zur Speicherung der Daten beachten) mit Unterschrift,
• sowie fünf gelochten, lose geklammerten und nicht gehefteten Kopien der Skizze.

Zum genannten Termin ist zusätzlich das Deckblatt und die Skizze in elektronischer Form über das Internetportal easy-online unter https://foerderportal.bund.de/easyonline/ einzureichen (Ministerium: BMBF bzw. Bundesministerium für Bildung und Forschung (gegebenenfalls Nutzungsbedingungen akzeptieren) – Fördermaßnahme: Zukunft der Arbeit - Mittelstand). Dort laden Sie bitte das Deckblatt als ausgefülltes pdf-Formular (nicht als Scan-Datei!) sowie die Projektskizze als MS-Word- oder pdf-Datei hoch.
In der zweiten Verfahrensstufe werden die Skizzeneinreicher der am positivsten bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.
Einzelheiten zu Thema und Verfahren können der Bekanntmachung entnommen werden.

Adresse
Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Ansprechpartner
Paul Armbruster

Tel.: +49 (0)721 608-26209
E-Mail: paul.armbruster@kit.edu

Bekanntmachungstext und Vorlagen
„Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen“
[pdf, 500KB, nicht barrierefrei]
Vorlage Skizzendeckblatt [pdf-Formular, 1MB]
Vorlage Projektskizze [dot-Vorlage, 35KB]

 

Bekanntmachungen

  • Aktuelle Pressemeldung:15.04.2017

    KMU-innovativ: 
    Produktionsforschung

    mehr (URL: KMU-innovativ: 
    Produktionsforschung)

  • Aktuelle Pressemeldung:01.06.2017

    Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen

    mehr (URL: Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen)

  • Aktuelle Pressemeldung:01.09.2017

    Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial

    mehr (URL: Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial)

  • Aktuelle Pressemeldung:Ergebnisse und Archiv

    Informationen zu Bekanntmachungen

    mehr (URL: Informationen zu Bekanntmachungen)

Informationsbrief

  • Ausgabe 01/ 2017

    mehr (URL: Ausgabe 01/ 2017)

Publikationen

  • MiMiK 4.0 - Der Mensch im Mittelpunkt des KMU-Netzwerks im Kontext der Industrie 4.0 - Abschlussbericht; Cudaj, J., et al.

    mehr (URL: MiMiK 4.0 - Der Mensch im Mittelpunkt des KMU-Netzwerks im Kontext der Industrie 4.0 - Abschlussbericht; Cudaj, J., et al.)

  • ReffiZ - Realisierung effizienter Zerspanprozesse - Abschlussbericht; Brecher, C. (Hrsg.)

    mehr (URL: ReffiZ - Realisierung effizienter Zerspanprozesse - Abschlussbericht; Brecher, C. (Hrsg.))

  • IN2 - Innovationen systematisch entwickeln durch Methoden- und Wissensmanagement - Abschlussbericht; Albers, A.; Seiter, M. (Hrsg)

    mehr (URL: IN2 - Innovationen systematisch entwickeln durch Methoden- und Wissensmanagement - Abschlussbericht; Albers, A.; Seiter, M. (Hrsg))

  • syncTech - Synchronisierte Technologieadaption als Treiber der strategischen Produktinnovation - Abschlussbericht; Warschat, J.; Schimpf, S.; Korell, M. (Hrsg.)

    mehr (URL: syncTech - Synchronisierte Technologieadaption als Treiber der strategischen Produktinnovation - Abschlussbericht; Warschat, J.; Schimpf, S.; Korell, M. (Hrsg.))

  • COMMANDD - Rechnerunterstützte Entwicklung und Fertigung von Dentalprodukten; Abele, E.; Anderl R.; Weiß P. (Hrsg.)

    mehr (URL: COMMANDD - Rechnerunterstützte Entwicklung und Fertigung von Dentalprodukten; Abele, E.; Anderl R.; Weiß P. (Hrsg.))

 

Ansprechpartner