Nationale Forschungsförderung
Menschen in Besprechung - © PRpetuum / Thilo Schoch

Aktuelle Bekanntmachungen im Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen"

Aktuelle Bekanntmachungen im Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen"

Bekanntmachung KMU-innovativ


Im Bundesanzeiger erfolgte die Bekanntgabe der Förderrichtlinien über die Förderung von Projekten zu den Themen:

"KMU-innovativ: Produktionsforschung" mehr
"KMU-innovativ: Ressourcen- und Energieeffizienz" mehr

durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Das Förderverfahren ist zweistufig. Um den Aufwand möglichst gering zu halten, ist zunächst lediglich eine Projektskizze an den Projektträger Karlsruhe (PTKA-PFT) einzureichen. Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden.
Bewertungsstichtag sind der 15. April und der 15. Oktober des laufenden Jahres. Eingereichte Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb.
 

Bekanntmachung - Industrie 4.0 - Forschung auf den betrieblichen Hallenboden 

Am 30. Juni 2014 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 30.06.2014 B7) die Bekanntmachung vom 27. Juni 2014 über die Förderung von Projekten zum Themenfeld "Industrie 4.0 – Forschung auf den betrieblichen Hallenboden" veröffentlicht.

Seit 2011 befindet sich Deutschland auf dem Weg zum Leitanbieter für Industrie 4.0-Lösungen. Die mittelständische, exportorientierte Industrie des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus hat jetzt die Chance, sich erneut als Vorreiter neuer innovativer Lösungen weltweit zu positionieren. Zielsetzung der Förderung ist es deshalb, mit geeigneten Maßnahmen deutsche Industrieunternehmen in die Lage zu versetzen, bis 2020 nicht nur Leitanbieter für Cyber-Physische Produktionssysteme (CPPS) zu werden, sondern diese CPPS-Lösungen zur vernetzten Produktion auch breit in den deutschen Mittelstand einzuführen.

Mit dieser Bekanntmachung sollen produzierende Unternehmen des Mittelstandes dabei unterstützt werden, spezifische, anwendungsorientierte und beispielhafte Lösungen für die Planung, Gestaltung und Steuerung kompletter Wertschöpfungsnetze im Unternehmen auf CPPS-Basis zu entwickeln. Diese sollen schrittweise im Unternehmen eingeführt und längerfristig im Wandel der unterschiedlichen Aufgaben kontinuierlich zum Aufbau einer vernetzten Produktion optimiert werden. Die Sicherung der Innovationsführerschaft deutscher Unternehmen bei der intelligenten Vernetzung aller an der Wertschöpfung beteiligten Instanzen zu sozio-technischen Wertschöpfungssystemen ist vordringliches Ziel. Dabei stehen Produktivitätssteigerung und Ressourceneffizienz im Fokus.

Es wird vorausgesetzt, dass die Projektkonsortien spezifische Problemstellungen für den Aufbau einer vernetzten Produktion definieren und zu anwendungsorientierten Lösungen gelangen. Die konkreten Anwendungen sollten sich auf die unternehmensinternen Wertschöpfungsketten fokussieren und eine effiziente Kollaboration in globalen Wertschöpfungsnetzwerken als Erfolgsfaktor berücksichtigen. Aufbauend auf der intelligenten Interaktion von Menschen, Objekten und Systemen werden dynamische, echtzeitfähige und selbstorganisierende Wertschöpfungsketten erwartet, die sich nach verschiedenen Zielgrößen, wie beispielsweise Kosten, Verfügbarkeit, Energie- und Ressourcenverbrauch, Flexibilität, Durchlaufzeit etc., optimieren lassen.

Geförderte Forschungs- und Entwicklungsthemen:
• Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Technologieabschätzung zur Investitionsabsicherung
• Modellbasiertes anwenderspezifisches Engineering
• Entwicklung spezifischer Lösungsmuster für den Mittelstand
• Einführungsstrategien und Umsetzungsempfehlungen für die Migration

Erwartet werden Lösungsvorschläge, die eine nachgewiesene erhebliche Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen durch Entwicklung, Einführung und Nutzung von CPPS-Lösungen erzielen. Die Ergebnisse sind an konkreten Demonstratoren in Pilotbereichen mit Referenzcharakter zu validieren. Als auf den betrieblichen Hallenboden transferierbare Projektergebnisse werden Methoden, Werkzeuge, Richtlinien, Leitfäden und Konzepte für Einführung und Umsetzung erwartet. Die Ergebnisse sollten generisch aufbereitet sein. Das unterstützt einen breiten Erfahrungs- und Wissensaustausch, so dass auch ein branchenübergreifender Nutzen entstehen kann.


Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger Karlsruhe, Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT),

bis spätestens 30. September 2014 (Poststempel)

vollständige Skizzenunterlagen, bestehend aus einem Anschreiben mit dem Stichwort „Bekanntmachung - Industrie 4.0 - Forschung auf den betrieblichen Hallenboden“,
der Projektskizze einschließlich Skizzendeckblatt im Original mit Unterschrift und Stempel, 5 gelochte und nicht geheftete Kopien beider Dokumente sowie eine CD mit Skizzendeckblatt (Format: .pdf) und Projektskizze (Format: .doc, .docx, .pdf) auf dem Postweg vorzulegen.
Die Projektskizze soll federführend insbesondere von potenziellen Anwendern oder Vermarktern der Forschungsergebnisse eingereicht werden. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Projektskizzen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.
In der zweiten Verfahrensstufe werden die Skizzeneinreicher der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.

Ansprechpartner
Projektträger Karlsruhe
Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Außenstelle Dresden
Frau Dipl.-Ing. Barbara Mesow
Hallwachsstraße 3
01069 Dresden

Tel.: +49 (0)351 463 31428
Fax: +49 (0)351 463 31444
E-Mail: barbara.mesow@kit.edu

Bekanntmachungstext und Vorlagen
"Bekanntmachung - Industrie 4.0 - Forschung auf den betrieblichen Hallenboden" [pdf, 500KB, nicht barrierefrei]
Vorlage Skizzendeckblatt [pdf-Formular, 1MB]
Vorlage Projektskizze [dot-Vorlage, 82KB]

Vollständige Skizzenunterlagen für den Postversand an PTKA
Anschreiben an den Projektträger Karlsruhe mit dem Stichwort:
"Bekanntmachung - Industrie 4.0 – Forschung auf den betrieblichen Hallenboden“,
1 Original der Projektskizze einschließlich Skizzendeckblatt mit Unterschrift und Stempel,
5 Kopien beider Dokumente (gelocht, nicht geheftet),
1 CD mit Skizzendeckblatt (Format: .pdf) und vollständiger Projektskizze (Format: .doc, .docx, .pdf)

Informationen zu Industrie 4.0 erhalten Sie unter:
dem Themenfeld Industrie 4.0 auf unseren Seiten produktionsforschung.de
und unter dem Beitrag Technologie-Netzwerk Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe, ebenfalls auf unseren Seiten.

Die Plattform Industrie 4.0 berichtet ebenfalls ausführlich über Hintergründe, Themen und Visionen zum Thema Industrie 4.0.

 

Bekanntmachungen

  • Aktuelle Pressemeldung:Bekanntmachung

    Industrie 4.0 - Forschung auf den betrieblichen Hallenboden 

    mehr (URL: Industrie 4.0 - Forschung auf den betrieblichen Hallenboden )

  • Aktuelle Pressemeldung:15.04.2015

    KMU-innovativ
    -Produktionsforschung
    -Ressourceneffizienz

    mehr (URL: KMU-innovativ
    -Produktionsforschung
    -Ressourceneffizienz)

Informationsbrief

  • Ausgabe 03/ 2014

    mehr (URL: Ausgabe 03/ 2014)

Veranstaltungen

  • Aktuelle Pressemeldung:04.11.2014

    Industriearbeitskreis Zukunftsstabile Montage in Künzelsau

    mehr (URL: Industriearbeitskreis Zukunftsstabile Montage in Künzelsau)

  • Aktuelle Pressemeldung:05.+06.11.2014

    Abschlusspräsentation Twin-O-Sheet - Thermoplastische Verbundkunststoffe - in Erlangen

    mehr (URL: Abschlusspräsentation Twin-O-Sheet - Thermoplastische Verbundkunststoffe - in Erlangen)

Publikationen

  • WaProTek - Bereit für das Unerwartete; Salazar, Y.; Zimmermann, K.; Regber, H.

    mehr (URL: WaProTek - Bereit für das Unerwartete; Salazar, Y.; Zimmermann, K.; Regber, H.)

  • e-SimPro - Energieeffiziente Produktionsmaschinen durch Simulation; Abele, E.; Dittrich, M.; Eisele, Ch.; Kessing, O.; Klöben, W.; Rudolph, M.; Rummel, W.

    mehr (URL: e-SimPro - Energieeffiziente Produktionsmaschinen durch Simulation; Abele, E.; Dittrich, M.; Eisele, Ch.; Kessing, O.; Klöben, W.; Rudolph, M.; Rummel, W.)

  • METASOLAR - Produktion effizienterer Dünnfilm-Solarzellen durch neue Maschinenkonzepte; Huber, H. (Hrsg.)

    mehr (URL: METASOLAR - Produktion effizienterer Dünnfilm-Solarzellen durch neue Maschinenkonzepte; Huber, H. (Hrsg.))

  • Präventiver Produktschutz - Leitfaden und Anwendungsbeispiele; Gausemeier, J.; Glatz, R.; Lindemann, U.

    mehr (URL: Präventiver Produktschutz - Leitfaden und Anwendungsbeispiele; Gausemeier, J.; Glatz, R.; Lindemann, U.)

 

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