
Angesichts des Klimawandels sowie der zunehmenden Verknappung und Verteuerung natürlicher Ressourcen rückt die Verbesserung der Ressourceneffizienz auch in der Produktion verstärkt in das Zentrum der Betrachtung. Diesem Trend müssen sich die Unternehmen der Fertigungs- und Verfahrenstechnik sowie die jeweiligen Produktionsausrüster stellen.
Möglichkeiten und Ansatzpunkte für eine energie- und materialeffiziente Produktion sind vielfaltig und ergeben sich in allen Phasen des Produktlebenszyklus. Um die Wettbewerbsfähigkeit und technologische Spitzenposition der deutschen Industrie zu sichern und auszubauen, ist die Einführung innovativer energie- und materialeffizienter Lösungen
unter Berücksichtigung der gesamten Produktionsprozesskette sowie des gesamten Produktlebenszyklus notwendig.
So sind zum Beispiel in der gesamten industriellen Produktion mittelfristig Energieeinsparungen von 25 bis 30 Prozent möglich. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren der Studie „Untersuchung zur Energieeffizienz in der Produktion (EffPro)“.
Weitere Studien, die sich ebenfalls dem Themenfeld Ressourceneffizienz zuordnen lassen, waren die „Untersuchung Fertigungsbedingte Produkteigenschaften (FePro)“ und die „Untersuchung Produktionstechnik zur Erzeugung funktionaler Oberflächen (PROFOB)“.
Handlungsempfehlungen - u.a. aus diesen Voruntersuchungen - führten zur Bekanntmachung des Wettbewerbs im BMBF-Förderschwerpunkt "Ressourceneffizienz in der Produktion" (25. Bekanntmachung vom 03.03.2008).
Im Ergebnis des Wettbewerbs förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung 31 Verbundprojekte, die sich folgenden Schwerpunkten zuordnen lassen:
Als flankierende Maßnahme zu diesen Verbundvorhaben förderte das BMBF die Effizienzfabrik. Die Effizienzfabrik ist eine gemeinsame Initiative von BMBF und VDMA und kommuniziert die neuesten Forschungsergebnisse aus dem BMBF-Förderschwerpunkt „Ressourceneffizienz in der Produktion“. Der Netzwerkgedanke ist das Leitmotiv der Effizienzfabrik. Dabei steht der Austausch zwischen den Projektkonsortien sowie mit nicht geförderten Unternehmen im Mittelpunkt.
Die Innovationsallianz „Green Carbody Technologies (InnoCaT)“ ist ein Technologieverbund von Wirtschaft und Wissenschaft. Ziel dieser Allianz ist es, in markt- und anwendungsorientierten Kooperation zu signifikanten Innovationen im Bereich der Energie- und Ressourcenschonung in der Karosseriefertigung, einem Kernbereich der Produktionstechnik für die Automobilfertigung, beizutragen.
Das BMBF unterstützte Aktivitäten im Rahmen der Innovationsallianz und förderte bis Ende 2012 fünf Verbundprojekte mit den Schwerpunkten: