Veranstaltungsrückblick
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Abschlussveranstaltung "Innovationen gegen Produktpiraterie"
am 16. November 2010 im Haus der Deutschen Wirtschaft, Berlin

Abschlussveranstaltung "Innovationen gegen Produktpiraterie"
am 16. November 2010 im Haus der Deutschen Wirtschaft, Berlin

Produktpiraterie ist eine enorme Bedrohung für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Deutschland. Deshalb hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Anfang 2008 die Forschungsoffensive „Innovationen gegen Produktpiraterie“ gestartet. Innovative Unternehmen der Investitionsgüterindustrie, Forschungsinstitute und einschlägige Dienstleister haben in zehn Verbundprojekten neue, besonders wirkungsvolle Maßnahmen gegen die Nachahmung von Maschinen, Dienstleistungen und Ersatzteilen erarbeitet.
Über 300 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft nutzten die einmalige Gelegenheit, die aggregierten Projektergebnisse im Kampf gegen Produktpiraterie auf der Abschlussveranstaltung „Innovationen gegen Produktpiraterie“ am 16. November 2010 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin, präsentiert zu bekommen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Ministerialrat Herrmann Riehl vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Herrn Dr. Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA).
Im folgenden Projekttalk wurde die Produktpiraterie aus Sicht der betroffenen Anwender, der führenden Kennzeichungshersteller, Verbänden (z.B. VDMA) und Initiativen, wie der Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie (APM) und Plagarius, anschaulich dargestellt.

Im Anschluss wurden die Ergebnisse der anwenderorientierten Forschungsinitiative in den Parallelveranstaltungen
- Reenineering verhindern
- Schutzkonzepte umsetzen
- Originalität überprüfen
vorgestellt.

Die Portraits der vom BMBF geförderten Verbundprojekte und deren Kommunikationsplattform ConImit sind in der die Veranstaltung begleitenden Broschüre zusammengefasst (PDF, nicht barrierefrei).

Auf die erarbeiteten Ergebnisse kann über die Kommunikationsplattform ConImit zugegriffen werden. Die Innovationsplattform besteht aus einem Netzwerk von Partnern, die über Methoden und Wissen im Bereich des präventiven Plagiatschutzes verfügen sowie aus Kommunikations- und Kooperationsmechanismen. Dabei werden folgende Leistungen im Rahmen dieser Plattform angeboten:
• Informationen über die vielfältigen Möglichkeiten der Prävention (Maßnahmen, Anwendungskonzepte, Werkzeuge)
• Konzentrierung der Verbundprojektergebnisse im Rahmen der Forschungsoffensive „Innovationen gegen Produktpiraterie“, um die Wirkung des Transfers in die vorwiegend mittelständisch geprägte Industrie zu verstärken
• Förderung von Kommunikation und Kooperation, so dass sich Netzwerke im Kampf gegen Produktpiraterie bilden können.

Ein weiteres Highlight der Abschlussveranstaltung war die Präsentation der frisch erschienenen Buchreihe „Innovationen gegen Produktpiraterie“, Band 1-3. Die Bücher können über den VDMA-Shop bezogen werden.

In der Broschüre „Produktschutz kompakt“ sind die entwickelten Lösungen übersichtlich aufbereitet und prägnant dargestellt. Anhand von Beispielen zeigen die Projekte, welche Lösungen bei einer Gefährdung durch Produktpiraterie den meisten Nutzen versprechen. Diese Broschüre ist unter: www.conimit.de kostenfrei zu bestellen oder kann unter diesem Link direkt heruntergeladen werden.

In der begleitenden Fachausstellung wurden auf ca. 500 qm eine repräsentative Ergebnisbörse aus den zehn Verbundprojekten der Forschungsinitiative des BMBF „Innovationen gegen Produktpiraterie“ präsentiert. Hier wurden die Ergebnisse in Form von Exponaten, Leitfäden, Software- und Demonstrationslösungen zu den drei Schwerpunkten gezeigt. Dabei konnten Kontakte zu den Projektpartnern geknüpft und Anregungen für eigene innovative Anwendungsmöglichkeiten gewonnen werden.

Dabei wurde z.B. im Forschungsprojekt Pro-Protect eine durchgängige Soft- und Hardwareschutzlösung (Embedded Software) entwickelt, die die Produktionsdaten schützt und nur die bestellte Produktionsmenge freigibt, z.B. mit Stickmusterdaten in der Textilindustrie. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden die Hardware- und Softwarekomponenten des bestehenden patentierten „CodeMeter“ Digital-Rights-Management (DRM) und Lizenzmanagementsystems für die speziellen Anforderungen aus dem Maschinen- und Anlagenbau weiterentwickelt. Durch das entwickelte Schutzsystem können Innovationen, Know-how und geistiges Eigentum von Maschinenherstellern, das z.B. in aufwändigen Maschinensteuerungsprogrammen, in Maschinenunterlagen und digitalen Produktionsdaten steckt, wirkungsvoll gegen Software-, Produkt- und Designpiraterie geschützt werden.

 

Bekanntmachungen

  • Aktuelle Pressemeldung:Bekanntmachung

    Industrie 4.0 - Forschung auf den betrieblichen Hallenboden 

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  • Aktuelle Pressemeldung:16.09.2014

    M-ERA.NET
    Graphen und graphenähnliche Materialien

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    Graphen und graphenähnliche Materialien)

  • Aktuelle Pressemeldung:15.10.2014

    KMU-innovativ
    -Produktionsforschung
    -Ressourceneffizienz

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    -Produktionsforschung
    -Ressourceneffizienz)

Informationsbrief

  • Ausgabe 02/ 2014

    mehr (URL: Ausgabe 02/ 2014)

Veranstaltungen

  • Aktuelle Pressemeldung:17.09.2014

    Abschlusskonferenz VP FiberScan - Leichtbau und Bauteilprüfung - in Halle/ Saale

    mehr (URL: Abschlusskonferenz VP FiberScan - Leichtbau und Bauteilprüfung - in Halle/ Saale)

  • Aktuelle Pressemeldung:04.11.2014

    Industriearbeitskreis Zukunftsstabile Montage in Künzelsau

    mehr (URL: Industriearbeitskreis Zukunftsstabile Montage in Künzelsau)

Publikationen

  • WaProTek - Bereit für das Unerwartete; Salazar, Y.; Zimmermann, K.; Regber, H.

    mehr (URL: WaProTek - Bereit für das Unerwartete; Salazar, Y.; Zimmermann, K.; Regber, H.)

  • e-SimPro - Energieeffiziente Produktionsmaschinen durch Simulation; Abele, E.; Dittrich, M.; Eisele, Ch.; Kessing, O.; Klöben, W.; Rudolph, M.; Rummel, W.

    mehr (URL: e-SimPro - Energieeffiziente Produktionsmaschinen durch Simulation; Abele, E.; Dittrich, M.; Eisele, Ch.; Kessing, O.; Klöben, W.; Rudolph, M.; Rummel, W.)

  • METASOLAR - Produktion effizienterer Dünnfilm-Solarzellen durch neue Maschinenkonzepte; Huber, H. (Hrsg.)

    mehr (URL: METASOLAR - Produktion effizienterer Dünnfilm-Solarzellen durch neue Maschinenkonzepte; Huber, H. (Hrsg.))

  • Präventiver Produktschutz - Leitfaden und Anwendungsbeispiele; Gausemeier, J.; Glatz, R.; Lindemann, U.

    mehr (URL: Präventiver Produktschutz - Leitfaden und Anwendungsbeispiele; Gausemeier, J.; Glatz, R.; Lindemann, U.)

 

Ansprechpartner

  • Projektträger Karlsruhe
    Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT)
    Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 


    Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
    76344 Eggenstein-Leopoldshafen


    Dipl.-BW Anja Berbig
    M.A. Eva Laraia


    Telefonnummer: +49 (0) 721 608 - 25276
    +49 (0) 721 608 - 25291

    Faxnummer: +49 (0) 721 608 - 25456


    E-Mail-Adresse: anja.berbig@kit.edu
    eva.laraia@kit.edu


     


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    Anreise


    PTKA-PFT