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Video-Zusammenfassung des Schüler-Filmbeitrags zum Thema Produktentstehung

Video-Zusammenfassung des Schüler-Filmbeitrags zum Thema Produktentstehung

Mit intelligenten Anlagen gegen den Wassermangel


Hintergrundinformation: Diese Kurzreportage ist im Rahmen eines Schüler-Medienworkshops während des BMBF-Kongresses "Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung 2010"entstanden. Drei Jugendliche schlüpften in die Rolle von Medienmachern, lernten den Produktionsalltag in professionellen Sendeanstalten kennen und setzten sich mit einem Schwerpunktthema des Kongresses - Ressourceneffizienz in der Produktion - in Wort und Bild auseinander.

Filmbeschreibung: Der Eingangsbereich des Kongresszentrums Karlsruhe mit der Anzeigetafel "10. Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung 2010 - Produktion in Deutschland hat Zukunft" ist zu sehen. Die Reporterin (Carmen Denecke, der Name wird eingeblendet) kommt ins Bild, in der Hand eine Wasserflasche.

Reporterin: 120 von diesen Flaschen Wasser konsumiert jeder Deutsche jeden Tag. Das ist ganz schön viel. Doch wo wird dieses ganze Wasser eigentlich produziert? Heute hier bei den Karlsruher Arbeitsgesprächen sind wir auf der Suche nach der Antwort auf diese Frage.

Filmbeschreibung: Es sind Aufnahmen der Ausstellung zu sehen, die den Eindruck erwecken, als würde der Betrachter selbst schnell durch die Ausstellung gehen. Die Reporterin bleibt am Stand des Fachportals Transmechatronik.de, bei Herrn Kahl, stehen.

Reporterin: Gut, dann versuchen wir, herauszufinden, wer solche Maschinen baut. Das ist Sascha Kahl. Er kann mit seinem Computer ganze Maschinen planen. Herr Kahl, könnten Sie denn auch eine Trinkwassermaschine planen?

Sascha Kahl, Fachgruppe Produktentstehung, Heinz Nixdorf Institut, Universität Paderborn: Sicher. Das ist überhaupt kein Problem, und eine Trinkwassermaschine ist auch ein gutes Beispiel für ein heutiges technisches System, weil daran Ingenieure aus verschiedenen Fachdisziplinen zusammenarbeiten. Das ist typisch für heutige Modelle. Da versucht man immer, die Informationen aus verschiedenen Fachbereichen in einem Modell abzubilden. Hier haben wir noch so ein Beispiel: ein Gestaltmodell von einem autonomen Miniaturroboter. Da werden dann die Leiterbahnen der Elektrotechnik in so einer Tragstruktur des Maschinenbaus abgebildet. Und aus diesen Modellen kann man dann die Information ziehen, um dann entsprechend die Bauteile des Roboters zu fertigen. Und wenn er dann fertig gebaut und montiert ist, haben wir im Ergebnis diesen sehr, sehr hübschen Miniaturroboter.

Filmbeschreibung: Während des Interviews ist ein Bildschirm mit einem Gestaltmodell eines Miniaturroboters, Bauteile des Roboters und anschließend der fertige Miniaturroboter zu sehen.

Reporterin:
Und mit so einem Roboter könnte man dann also das Wasser in die Wüste fahren.

Filmbeschreibung: Es sind Aufnahmen der Ausstellung zu sehen, die den Eindruck erwecken, als würde der Betrachter selbst schnell durch die Ausstellung gehen. Die Reporterin interviewt Dr. Wittenstein vor dem Exponat des Forschungsprojekts TOHOP.

Reporterin:
Der Transport steht fest. Aber eine Wassermaschine haben wir immer noch nicht. Jetzt spreche ich mit Dr. Manfred Wittenstein. Er ist Experte für Maschinen- und Anlagenbau. Herr Wittenstein, meinen Sie, dass man Probleme der Zukunft, wie den Wassermangel mit Maschinen lösen kann?

Dr. Manfred Wittenstein, Präsident des VDMA - Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.: Ich denke sehr wohl. Das Wasser ist ja unser Nahrungsmittel Nummer 1 weltweit. Wir haben natürlich Wasser in Deutschland in Hülle und Fülle, bei uns ist es nicht das Problem. Aber die meisten Zonen dieser Welt sind mit Wassermangel. Und wir haben Technologien genau zur Beherrschung dieses Wassermangels in Form von Anlagen, die entsprechend ressourcenschonend sind, sehr sparsam mit Wasser umgehen, Wasser wieder recyceln können und das ist gerade vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung und Zentralisierung, Urbanisierung der Städte eine ganz wichtige Technologie, die wir anbieten können.

Filmbeschreibung:
Es sind Aufnahmen der Ausstellung zu sehen, die den Eindruck erwecken, als würde der Betrachter selbst schnell durch die Ausstellung gehen. Anschließend ist ein Filter zu sehen.

Reporterin:
Da hinten sehe ich etwas, das unsere Lösung sein könnte. Und so ein kleiner Filter des Fraunhofer Instituts kann also ein so großes Problem wie das des Wassermangels lösen?

Anja Rollberg, Leibniz-Institut für Polymerforschung, Dresden: Der Filter ist nicht nur klein, er ist nano.

Reporterin: Was genau bedeutet denn nano?

Anja Rollberg: Nano ist zunächst eine Maßeinheit. Das bedeutet, es stellt ein Milliardstel Teil eines Meters dar. Und im Vergleich zur Erde, wenn wir das im Maßstab zu einem Meter sehen, bildet ein Nanometer diesen Tennisball.

Reporterin: Das ist ja wirklich sehr klein. Doch was hat das mit diesem Wasserfilter zu tun?

Anja Rollberg: Der Wasserfilter hat eine Nanobeschichtung und ist deshalb sehr effizient für die Filterwirkung.

Reporterin:
Vielen Dank.

Filmbeschreibung: Das Interview findet am Stand des Forschungsprojekts Nanoefficiency statt. Während des Interviews hält Frau Rollberg einen Tennisball in der Hand, weiterhin ist ein Wasserfass mit der Aufschrift "Water Wonder" zu sehen.

Reporterin: Neue Produkte wie dieses Wasserfass mit Nanopartikelfilter können also große Probleme lösen. Es wurde sogar während des Tsunamis in Indonesien eingesetzt. Na dann Prost!

Filmbeschreibung:
Die Reporterin steht neben dem Wasserfass und nimmt am Ende ein Glas mit Wasser in die Hand und trinkt einen Schluck Wasser.

 

Bekanntmachungen

  • Aktuelle Pressemeldung:1. Stichtag: 24.02.2012
       2. Stichtag: 29.06.2012

    „Intelligente Vernetzung in der Produktion - Ein Beitrag zum Zukunftsprojekt ,Industrie 4.0'“

    mehr (URL: „Intelligente Vernetzung in der Produktion - Ein Beitrag zum Zukunftsprojekt ,Industrie 4.0'“)

  • Aktuelle Pressemeldung:Stichtag: 15.04.2012

    KMU-innovativ:
    - Produktionsforschung
    - Ressourcen- und
      Energieeffizienz

    mehr (URL: KMU-innovativ:
    - Produktionsforschung
    - Ressourcen- und
      Energieeffizienz)

Informationsbrief

  • Ausgabe 01/ 2012

    mehr (URL: Ausgabe 01/ 2012)

Publikationen

  • Virtualisierung der spanenden Bearbeitung in der Maschinenentwicklung und Prozessoptimierung (VispaB), Brecher, C. (Hrsg.)

    mehr (URL: Virtualisierung der spanenden Bearbeitung in der Maschinenentwicklung und Prozessoptimierung (VispaB), Brecher, C. (Hrsg.))

  • Aufbau einer Wertschöpfungskette zur kostengünstigen, flexiblen Fertigung geometrisch anspruchsvoller Mikrooptiken aus Glas (3DOptics), Bresseler, B. (Hrsg.)

    mehr (URL: Aufbau einer Wertschöpfungskette zur kostengünstigen, flexiblen Fertigung geometrisch anspruchsvoller Mikrooptiken aus Glas (3DOptics), Bresseler, B. (Hrsg.) )

  • Spritzgießprozesse zur kostengünstigen Erzeugung funktionaler Komponenten hoher Formtreue durch neue Werkzeugbeheizungen (SkForm), Burmeister, F.; Fromm, A.; Hagen, J. (Hrsg.)

    mehr (URL: Spritzgießprozesse zur kostengünstigen Erzeugung funktionaler Komponenten hoher Formtreue durch neue Werkzeugbeheizungen (SkForm), Burmeister, F.; Fromm, A.; Hagen, J. (Hrsg.))

  • Schutz vor Produktpiraterie - Ein Handbuch für den Maschinen- und Anlagenbau, Abele, E.; Kuske, P.; Lang, H.

    mehr (URL: Schutz vor Produktpiraterie - Ein Handbuch für den Maschinen- und Anlagenbau, Abele, E.; Kuske, P.; Lang, H.)

 

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    Projektträger Karlsruhe
    Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT)


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    Telefonnummer: +49 (0) 721 608 - 25285
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