Verbundprojekte
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Was ist von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Beteiligung an Verbundprojekten zu beachten?

Was ist von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Beteiligung an Verbundprojekten zu beachten?

  • In jedem geförderten Projekt muss die Nutzen- und Anwendungsperspektive integriert sein.
  • Partner können nur gefördert werden, wenn sie in erheblichem Umfang eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Rahmen des Projektes leisten und ihre Ergebnisse in der vorgesehenen Form Dritten zur Verfügung stellen.
  • Die Fördersumme, die ein Unternehmen erhält, sollte in einem vernünftigen Verhältnis zu dem Aufwand stehen, der für die administrative Projektabwicklung (bei Firma, Projektträger, BMBF) notwendig ist. Bei Großunternehmen werden deshalb keine Fördersummen unter 50.000 Euro akzeptiert.
  • Grundregel: Die gesamten Aufwendungen eines Verbundes können maximal zu 50 Prozent gefördert werden. Da Forschungseinrichtungen in der Regel eine Förderung von 100 Prozent benötigen, wird die Förderquote der Unternehmen entsprechend abgesenkt. Wenn die Institute zum Beispiel 25 Prozent des gesamten Aufwandes leisten, kann die Förderquote der Unternehmen nur 33 Prozent betragen.
  • Forschung ist eine personalintensive Aufgabe. Darum sollte bei den Kosten der Schwerpunkt beim Personalaufwand liegen. Notwendige Investitionen und Sachmittel bei Unternehmen sollten möglichst von diesen selbst getragen werden.
  • Um eine schnelle Anwendung der Projekterkenntnisse und Entwicklungen in der industriellen Praxis sicherzustellen, müssen die Forschungsarbeiten hauptsächlich von den beteiligten Unternehmen geleistet, getragen und nachhaltig eingeführt werden. Der Verwertung wie auch der Verallgemeinerung und Verbreitung der erreichten Ergebnisse nach der industriellen Pilotanwendung wird dabei große Bedeutung beigemessen.

 

Bekanntmachungen

  • Aktuelle Pressemeldung:1. Stichtag: 24.02.2012
       2. Stichtag: 29.06.2012

    „Intelligente Vernetzung in der Produktion - Ein Beitrag zum Zukunftsprojekt ,Industrie 4.0'“

    mehr (URL: „Intelligente Vernetzung in der Produktion - Ein Beitrag zum Zukunftsprojekt ,Industrie 4.0'“)

  • Aktuelle Pressemeldung:Stichtag: 15.04.2012

    KMU-innovativ:
    - Produktionsforschung
    - Ressourcen- und
      Energieeffizienz

    mehr (URL: KMU-innovativ:
    - Produktionsforschung
    - Ressourcen- und
      Energieeffizienz)

Informationsbrief

  • Ausgabe 01/ 2012

    mehr (URL: Ausgabe 01/ 2012)

Publikationen

  • Virtualisierung der spanenden Bearbeitung in der Maschinenentwicklung und Prozessoptimierung (VispaB), Brecher, C. (Hrsg.)

    mehr (URL: Virtualisierung der spanenden Bearbeitung in der Maschinenentwicklung und Prozessoptimierung (VispaB), Brecher, C. (Hrsg.))

  • Aufbau einer Wertschöpfungskette zur kostengünstigen, flexiblen Fertigung geometrisch anspruchsvoller Mikrooptiken aus Glas (3DOptics), Bresseler, B. (Hrsg.)

    mehr (URL: Aufbau einer Wertschöpfungskette zur kostengünstigen, flexiblen Fertigung geometrisch anspruchsvoller Mikrooptiken aus Glas (3DOptics), Bresseler, B. (Hrsg.) )

  • Spritzgießprozesse zur kostengünstigen Erzeugung funktionaler Komponenten hoher Formtreue durch neue Werkzeugbeheizungen (SkForm), Burmeister, F.; Fromm, A.; Hagen, J. (Hrsg.)

    mehr (URL: Spritzgießprozesse zur kostengünstigen Erzeugung funktionaler Komponenten hoher Formtreue durch neue Werkzeugbeheizungen (SkForm), Burmeister, F.; Fromm, A.; Hagen, J. (Hrsg.))

  • Schutz vor Produktpiraterie - Ein Handbuch für den Maschinen- und Anlagenbau, Abele, E.; Kuske, P.; Lang, H.

    mehr (URL: Schutz vor Produktpiraterie - Ein Handbuch für den Maschinen- und Anlagenbau, Abele, E.; Kuske, P.; Lang, H.)

 

Ansprechpartner